Freitag, 14. November 2014

Unterwegs auf der Sichuan-Tibet-Fernstraße


Tag 9 in China: Wir sind guter Dinge als wir an diesem Morgen an den Busbahnhof gehen, um die fast 8-stündige Busfahrt nach Kangding, dem "Eingang" in die Berge anzutreten. Wie immer zeigen wir den  Bahnhofsangestellten unser Ticket, auf dem lediglich die Abfahrtszeit und der Preis in für uns lesbaren Zahlen angegeben sind. Wir werden zum Bus geleitet und nehmen Platz. Es kann losgehen... Pustekuchen! Der Bus fährt nicht ab, da vor dem Bus zwei Reisende warten, die ein Ticket besitzen, für die es aber keinen Platz mehr gibt. Nachdem wir die lautstarke Diskussion eine Weile ignoriert haben, fragt Timo, nur um sicher zu gehen, ob die anderen Reisenden im Bus den gleichen Ort zum Ziel haben wie wir. Haben sie nicht! Wir sind der Ursprung allen Übels, denn wir sitzen im falschen Bus ;-) Ironischerweise sitzen wir in dem Bus, der an den Ort fährt, von dem wir vor zwei Tagen in einer 20-stündigen strapaziösen Fahrt (eigentlich hätte sie acht Stunden dauern sollen) zurückgekehrt sind. Schnell raus mit uns... Zum Glück ist der Bus nach Kangding noch nicht abgefahren. Beide Busfahrer sind verärgert, wir sind verärgert und so beschimpfen wir uns in unseren jeweiligen Sprachen. Zum Glück verstehen wir einander nicht ;-) Nach diesem Gesichtsverlust am frühen Morgen geht es dann aber endlich los. Die Toilettenanlagen in Richtung Westsichuan werden im wahesten Sinne des Wortes immer beschissener, Privatsfähre gibt es hier nicht mehr, die Landschaft ist unendlich hässlich bebaut, der Busfahrer eine Reihe vor uns rotzt fast ununterbrochen aus dem Fenster und wir sind fertig mit den Nerven. Auch unsere erste Begegnung mit dem tibetischen Buttertee ist nicht gerade das beste Erlebnis. Dieser schmeckt irgendwie ein bisschen zu sehr nach Gorgonzola-Sauce. Würde Millie nicht auf uns warten, würden wir China auf der Stelle verlassen. Wir haben die Nase (klo-)voll ;-) !!!!


Tag 10 in China: Nach einer warmen Nacht auf 2600m mit elektrischen Heizdecken, Wärmelampen im Bad und Heizung sowie einer großen Portion leckerer Momos am Vorabend sind wir besänftigt und treten den kurzen Trip nach Tagong, welches auf 3600m liegt, an. Ab hier fahren fast nur noch Minibusse und Kleinwagen. Abfahrtszeiten sind variabel. Es geht los, wenn die Autos voll sind. Zum Glück ist unser Audi schnell voll. Dank dem Mönch auf dem Beifahrersitz sollte jetzt ja nichts mehr schief gehen. In Tagong, einem kleinen Dorf mit 6000 Einwohnern, angekommen, kommt für uns sogar die Sonne raus. Schnell wird es warm und wir ziehen mehrere der vielen Lagen, die wir tragen, aus. Die Landschaft ist weit und fast unberührt. Ein paar Strommasten, die die Elektrizität u.a. für unsere Heizdecken liefern, durchziehen das trockene Grasland. In der Ferne blitzen schneebedeckte Gipfel hinter den Wolken hervor. Goldene Klosterdächer schimmern im Sonnenlicht und bunte Gebetsflaggen wehen im Wind. Tibeter in traditionellen Roben drehen Gebetsmühlen während sie mit der anderen Hand die Perlen ihrer Gebetsketten bewegen. Es herrscht eine angenehme und ruhige Stimmung. Die Straßenschilder sowie die Schilder der kleinen Geschäfte sind auf tibetisch und chinesisch ausgewiesen, man begrüßt sich mit "Tashi Delek". Wir sind in Tibet angekommen bzw. sind wir in dem Teil Chinas angekommen, welchen die Tibeter noch heute als Tibet bezeichnen, auch wenn die Chinesen das nicht so sehen ;-) Wir sind glücklich und wollen so schnell nicht mehr von hier weg ;-) 





Tag 11: Unser Gebetsmühlendrehen hat gewirkt und wir wachen zu strahlend blauem Himmel und Sonnenschein auf - perfektes Wetter für unseren geplanten Pferderitt durch die tibetische Hügellandschaft. Die Nacht verbringen wir bei einer tibetischen Nomadenfamilie, die vor dem nahenden Winter in die Nähe der Stadt zurückgekehrt ist. Wir essen Thukpa, tibetische Nudelsuppe, und trinken ungesüßten Milchtee, der deutlich angenehmer für unsere Geschmacksnerven ist als Buttertee. Bei unserem abendlichen Toilettengang im Hof schauen uns die Yaks ganz verwundert an - auch sie scheinen selten Westler zu Gesicht zu bekommen ;-) Unser Schlafplatz befindet sich neben dem mit Butter gefüllten Yak-Magen, gleich unterhalb des Lautsprechers der bis spät in die Nacht buddhistische Mantras wiedergibt. 










Tag 12: Zum Frühstück gibt es Tsampa, eine Art Brei aus gerösteter Gerste, Butter und Mehl, welches verdünnt mit Milchtee entweder mit den Fingern gegessen oder auch direkt mit der Zunge aus der Schüssel in den Mung gesogen wird. Wir bevorzugen den Yak-Yoghurt ;-) 

Tag 14: Mittlerweile sind wir in Litang. Litang ist mit 40 000 Einwohnern eine sehr überschaubare Kleinstadt und auf einer Höhe von fast 4100m unsere höchste Station. Westliche Reisende scheinen hier eine Seltenheit zu sein, denn uns grüßt so ziemlich jeder. Wir sind nicht mehr allein. Mit uns reist Juan, ein Argentinier in unserem Alter, den wir in Tagong aufgegabelt haben. Gemeinsam essen wir uns an Momos und Yak-Yoghurt satt, besuchen Litangs Kloster und haben einen Riesenspaß dabei, den Alltag der Mönche und Einheimischen zu beobachten und zu sehen, wie letztere in Gruppen das Kloster umrunden und dabei kleine Gebetsmühlen drehen oder wie sie gemeinsam die größte Gebetsmühle der Stadt bewegen und dabei Gebete vor sich hin murmeln. 












Tag 15: Mein Geburtstag! Timo beschert mir einen Nudelkuchen und wir besuchen eine Himmelsbestattung. 




Tag 18: Wir haben es geschafft. Wir sind in Shangri-la angekommen!!!! Juan haben wir in Litang gelassen. Dafür leistet uns Ean nun Gesellschaft. Ean ist eine 53-jährige reisefreudige Chinesin aus Malaysia. Ihre Chinesischkenntnisse haben uns das Reisen in den letzten Tagen deutlich vereinfacht und ihre quirlige Art ist eine willkommene Abwechslung zu den ruhigen Tibetern. In Litang besuchen wir auf 3200m gemeinsam den größten und bedeutsamsten Klosterkomplex nach Lhasa - ein wirklich beeindruckendes Bauwerk -, drehen an der größten Gebetsmühle der Welt, bringen Gebetsfahnen an und tanzen abends mit den Einheimischen auf dem Dorfplatz. Was ein schönes Ende unserer Zeit im tibetischen Hochland! 













Mit einem weinenden Auge nehmen wir Abschied von Ean und mit einem lachenden Auge freuen wir uns auf die bevorstehende Zeit mit Millie UND auf die sauberen Toiletten, die wir sicherlich mit ihr frequentieren werden ;-) 






Donnerstag, 6. November 2014

Zu zweit unter 3 Milliarden

Tag 4 in China: Wir sind noch keine Stunde unterwegs da stehen wir schon im Stau. Anfängerfehler! Wir haben uns an einem Samstag auf den Weg zu einer der größten Touristenattraktionen des Landes, dem Jiuzhaigou National Park, gemacht und mit uns gefühlte 3 Milliarden fotowütender Chinesen auf der Suche nach neuen Motiven. So ein Mist aber auch! Eine Weile später... Peng... Es qualmt und stinkt, die Großstadtchinesen zücken ihren Mundschutz. Wir wundern uns, was los ist. Der Bus wird langsamer und der Busfahrer wirkt suchend, als wisse er nicht genau, wo es lang geht. Wir bleiben ahnungslos, sind wir doch mal wieder die einzigen Westler unter einer Horde Chinesen. Wie sich später herausstellt, besteht die Hälfte des Busses aus Amerikanern mit taiwanesischen Wurzeln - na die hätten sich ja ruhig mal früher zu Erkennen geben können ;-) Alles klärt sich: einer der acht Reifen ist geplatzt, wird repariert und weiter geht es im stockenden Verkehr. Zum Mittagessen gibt es einen Eimer Nudeln. Einer der taiwanischen Amerikaner erklärt uns Deutschland und China haben in Punkto Ordnung viel gemeinsam, nur was die sanitären Anlagen betrifft, müsste sich das Land noch bessern. Recht hat er, denn in der Tat werden die Klos immer abenteuerlicher. Wenn man in der Höhe doch bloß nicht so viel trinken müsste...



Wir sehen zum ersten Mal in China blauen Himmel. Den Chinesen im Bus scheint es ähnlich zu gehen, denn plötzlich zücken alle erneut ihre Kamera. Die Landschaft verändert sich: die Bäume tragen gelbe Blätter, an den Straßen werden Äpfel verkauft, es wird hügeliger, die Städte kleiner. Die Häuser sind mit Holz verkleidet und mit buddhistischen Gebetsflaggen verziert; sie lassen den tibetischen Einschlag erkennen. Man könnte glatt meinen man sei nicht mehr in China. Die Sonne scheint in den Bus. Sofort ziehen die Chinesen die Vorhänge zu, nur an unserem Platz bleibt ein kleines Guckloch frei. Ab und zu erscheinen Beton-Retortenbauten - Anzeichen der chinesischen Siedlungspolitik, der nächste Staudamm ist nicht weit. Und es gibt BROT, tibetisches Brot. Mmmmhhh! Und Yakfleischspieße! Wir erreichen die 3500m-Marke und somit die Schneegrenze. Vor uns offenbart sich eine Schneelandschaft wie aus dem Bilderbuch. Die Chinesen sind ganz entzückt: "ahhh, ohh,..." und zücken erneut die Kamera. Durch die dreckigen Scheiben des Busses werden die Bilder bestimmt richtig gut... Als wir am Abend nach fast 12 Stunden Fahrt in dem "Dorf", welches an den Nationalpark angeschlossen ist, ankommen, staunen wir nicht schlecht. Wir glauben uns fast in Las Vegas: Es blinkt und leuchtet so weit das Auge reicht. Riesige Hotelanlagen, die zum Teil witzige Namen wie Romance Park tragen, prägen das Straßenbild. Die schon fast tibetische Idylle der Busfahrt ist dahin. Wir sind immer noch in China!



Tag 5 in China: Um den Massen an "Sonntagsspaziergängern" im Jiuzhaigou Nationalpark zu entgehen, entdecken wir zuerst den Huanglong Nationalpark, der an diesem Tag dank des Neuschnees nur für wenige erfahrene Fahrer, wie unseren, mit dem wir, zwei Australier und ein Kanadier an diesem Tag unterwegs sind, erreichbar ist. Fast alleine wandern wir durch die Winterlandschaft mit den blauschimmernden Wasserbecken. Wow! Anders am nächsten Tag...







Tag 6 in China: Bereits um 6:30 stehen wir, wie immer pünktlich wie die Maurer, ganz vorne mit dabei in der Schlange, die uns zu den Eintrittstickets zum Park führt. Ab 7:00 klopfen die ersten Chinesen ungeduldig an die Türen. Als um 7:30 die Türen aufgehen, drängeln sie los und wir mit! Wir haben einen Vorteil: Timos Größe ;-) Wenige Zeit später sitzen wir in einem der unzählbaren grünen Busse, die fast im Sekundentakt Menschen durch die fast 40km ausgedehnte Parklandschaft karren. Möge der Wettkampf um das schönste Bild beginnen! Alle sehenswürdigen bzw. fotografierwürdigen Naturspektakel sind mit Bushaltestellen versehen, sodass man nicht laufen muss, wenn man nicht möchte und sich die ganze Energie fürs Knipsen und Posieren sparen kann. 





Die Landschaft erinnert uns ein wenig an Kanada: Seen umsäumt von Wäldern und zum Teil schneebedeckte Berge im Hintergrund. Das Wasser der Seen ist unfassbar klar und die Kalkablagerungen auf dem Boden der Seen produzieren wunderschöne kräftige Türkis- und Grüntöne, die in einem tollen Kontrast zu den Gelbtönen der Blätter und dem Weiß des Schnees stehen. Wir lassen uns die Gelegenheit zum Wandern jedoch nicht entgehen und legen große Strecken auf den mit Holzplanken versehenen Wegen zurück und sind auch hier selten nur zu Zweit - wir sind eben nicht in Kanada. Wir sind trotzdem ganz entzückt und wetteifern fleißig mit den Chinesen um das schönste Bild. Am Ende des Tages gehen wir siegreich hervor, da sind wir uns sicher!!! Aber seht selbst... ;-) 





Nun befinden wir uns auf dem Weg nach Westsichuan, wo wir hoffen, in den Bergen einen Hauch unverfälschtes Tibet außerhalb der autonomen Region zu finden...





Freitag, 31. Oktober 2014

Nin hao!

Tag 0: Schon am Flughafen in Kuala Lumpur wuseln die Chinesen am Gate durcheinander herum. Es herrscht eine chaotische Stimmung -als würden sie alle zum ersten Mal fliegen. Hanni ist die einzige Blonde im ganzen Flugzeug.

Tag 1 in China: Komisch, in Chengdu, Sichuan (Südwestchina) anzukommen und nicht von irgendeinem Schlepper genervt zu werden, aber die Chinesen sprechen ja leider bzw. in diesem Fall zum Glück kein Englisch. Und wir können kein Chinesisch, was uns beim Anblick der unzählbaren Zeichen plötzlich wieder klar wird. Zum Glück sind die Busse mit römischen Ziffern versehen. Im Hostel treffen wir fast nur auf reisende Chinesen. Die Hoffnung stirbt zuletzt: blogspot, picasa, facebook, youtube, dropbox und Teile von google funktionieren wahrhaftig trotz Apps (immer noch) NICHT (Mein Bruder (Martin) lädt die Einträge hoch, Kommunikation bitte nur per E-mail!!!) Auf einem Markt finden wir saftige Apfelbirnen, ein aufgehängtes Schaf, dessen Kopf auf dem Boden liegt und allerlei Undefinierbares; wir sehen Kinder, die in Holzkörben getragen werden oder mit kleinen Elektrobobycars vor ihren Eltern her fahren. Ganz plötzlich ist es richtig herbstlich. Wir wärmen uns mit bitterem Grüntee am Flussufer, 3 Literkanne zum Wassernachgießen inklusive. Ein ganz enthusiastischer Taxifahrer wirbt mit "Takkes" - Hat der grad Hakkes gesagt? - Wir lehnen dankend ab. Im Volkspark schallt Musik aus ALLEN Ecken, dazu tanzen Leute in ALLEN möglichen Stilrichtungen oder singen in ALLEN unvorstellbaren Stimmlagen ;-), andere spielen Federball, wieder andere Karten oder Mahjong,... - wuselig. Krass, an der 4-spurigen Hauptstraße ist es leiser als im Park. Plumpsklos MIT Spülung und Klobürste (In vielen anderen Teilen Asiens muss man mit einem Wassereimer spülen) UND Klopapier! China ist soooooo sauber und die Bürgersteige sind sooo groß - ein Genuss! Doch dann: würgh...spit und der Grüne landet direkt vor unseren Füßen! Anti-Abzocke- Festpreise im Bus - die gleichen Preise für alle, egal ob einheimisch oder ausländisch - genial! Sichuanoper - mit Oper hat das wenig zu tun, ist wohl eher ne Lichter-Laser-Musikshow, aber das unfassbar schnelle Maskenwechseln ist in der Tat faszinierend; so auch der Mann, der eine Reihe vor uns furzt - welcome to China!




Tag 2 in China: Der Himmel ist grau vom Regen und Smog; wir fragen uns, ob es heute noch richtig hell wird. Wir sind die ersten, die am heutigen Tag die Chengdu Panda Research Base betreten - ein eindeutiger Vorteil des Alleinreisens, denn die chinesischen Tourigruppen verlassen ihre Hotels erst später. Vor Ort finden wir Hans, Karl UND Anton unter den Riesen bzw. Babypandas - sooo süß. Zur Nahrungsergänzung bekommen die Pandas Pumpernickel - wir stecken ein paar der Kostproben für Besucher ein, denn wer weiß, wann es das nächste Mal so was Leckeres gibt ;-) Panda-Souvenirs für all die Shoppingverrückten und Kaufsüchtigen so weit das Auge reicht. Sogar auf den Zigarettenpackungen sind Pandas - wie abschreckend ;-) (In Indonesien waren auf den Zigarettenpackungen noch kranke Menschen abgebildet). Wir realisieren, dass wir zum ersten Mal seit langem nicht Schwitzen beim Laufen; deshalb gehen wir weite Strecken zu Fuß. Würggh...spit - na, wohin damit?... mitten in den eigenen Shop - immer wieder ungewöhnlich. Heißes Wasser für Tee und Instantnudelsnacks gibt es an jeder Ecke kostenlos zum Abfüllen - perfekt. Wir essen den ersten Nudeleimer Chinese style, lecker chemisch! Wir haben das Essen mit Stäbchen nicht verlernt und stellen uns selbst am Abend geschickt an beim Essen der Momos (gefüllte Teigtaschen tibetischer Art, ähnlich den chinesischen Jiaozi/ Baozi) im tibetischen Viertel von Chengdu. Wir statten Chengdus Altstadt einen Besuch ab und bewundern die Schattenpuppenspieler und die Atmosphäre, die von den roten Lämpchen und Lampions ausströmt. 





Tag 3 in China: Zum ersten Mal seit zwei Monaten Asien müssen wir uns im Bus auf dem Weg zum Riesenbuddha in Leshan anschnallen. Wir fahren an krassen Riesenhäusern und dem größten alleinstehenden Gebäude der Welt, dem Global Center, vorbei. Sonne, wo bist du? Naja, dafür ist die Autobahn so gut wie bei uns und außer dem Propagandafilm, der vorne im Bus läuft, ist hier ziemlich vieles so "geordnet und organisiert" wie bei uns... - auch mal schön :-) Wir mischen uns unter die chinesischen Tourigruppen, die immer schön brav der Flaggendame mit Mikro folgen. Wir sehen ein paar Westler oder wie die Chinesen uns alle nennen "meguoren" - Amerikaner. Es kommt uns vor als bestünde China einzig und allein aus Essensständen, Restaurants, ... verrückt! Zum Glück habe ich einen Zettel mit chinesischen Schriftzeichen, die danach fragen, ob, was auch immer sich vor uns auftut, vegetarisch ist. Es funktioniert und wir kaufen uns reichlich Essen am Straßenrand. Am Abend ein Glas Wein aufs Haus in einem kleinen Café ;-) 


Fazit: Wir sind so richtig in China angekommen! Chengdu ist ein tolles Mix und eine recht angenehme unkomplizierte chinesische Großstadt (Bezeichnenderweise hieß unser Hostel "Mix Hostel"). Trotzdem freuen wir uns auf das Reisen in den abgeschiedeneren Ecken Chinas und auf Natur pur! Möge das Abenteuer beginnen...

Bis bald, zaizien, Hanna und Timo